Musikfest Berlin: „Für wen die Glocke schlägt“

RSB – Saisoneröffnung, Leitung Vladimir Jurowski © Phil Dera

Vladimir Jurowski setzt einmal mehr auf selten gespieltes Repertoire. Und das Musikfest-Publikum erscheint. Uns schlagen zwei erhellende Stunden in drei Werken, in denen Glocken eine zentrale Bedeutung haben.  

Philharmonie Berlin, 13. September 2026

Galina Cheplakova, Sopran
Anton Rositskii, Tenor
Alexey Markov, Bariton (für Vladislav Sulimsky)

Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Vladimir Jurowski, Dirigent

Edison Denissow (1929-1996) – Peinture für großes Orchester
Anatol Vieru (1926-1998) – Sinfonie Nr. 2

Sergei Rachmaninow (1873-1943) – „Die Glocken“ – Sinfonisches Poem für Sopran, Tenor, Bariton, Chor und Orchester. Text von Konstantin Balmont nach dem gleichnamigen Gedicht von Edgar Allan Poe

von Brian Cooper

In Zeiten, da Programmhefte zunehmend abgeschafft werden, ist ein solches Gratisheft wie an diesem Abend – informativ, wunderschön gestaltet, gut zu lesen – eine regelrechte Wohltat und überaus willkommen.

„Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski, Denissow und Vieru
Philharmonie Berlin, 13. September 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 15. SEPTEMBER 2026

Tugan Sokhiev © Patrice Nin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 15. SEPTEMBER 2026

Wien/Musikverein
Der philharmonische Lieblingsdirigent begeistert das Wiener Publikum
Die Wiener Philharmoniker sind jetzt eifrigst unterwegs; Konzerte in Wien, Grafenegg und wieder traditionsgemäß in Luzern. Tugan Sokhiev, der derzeitige Lieblingsdirigent der Philharmoniker, beweist wiederum, dass er der völlig richtige Mann als Favorit ist. Das Konzert war phänomenal – wenngleich mit minimalen Abstrichen.
Von Herbert Hiess
klassik-begeistert.live

Wien
Saisonstart im Musikverein vor Van der Bellen und Christine Lagarde (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker eröffneten unter dem kommenden Neujahrskonzert-Dirigenten Tugan Sokhiev die neue Musikvereinssaison mit Mozart, Beethoven und Prokofjew.
DiePresse.com

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Zwei unterschiedliche musikalische Welten prägen dieses Thielemann-Konzert

Christian Thielemann © Stephan Rabold 

Symphoniekonzert I

Staatskapelle Berlin

Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur
Anton Bruckner, Symphonie Nr. 4 Es-Dur

Christian Thielemann   Dirigent
Rudolf Buchbinder   Klavier

Philharmonie Berlin, 8. September 2026

von Peter Sommeregger

„Thielemann, Buchbinder, Staatskapelle Berlin
Philharmonie Berlin, 8. September 2026“
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Tugan Sokhiev ist der richtige Mann für diese Tournee mit den Wiener Philharmonikern

Berliner Festspiele, Wiener Philharmoniker © Fabian Schellhorn

Es ist selbst für ein Spitzenorchester wie die Wiener Philharmoniker kein Leichtes, in der mittleren Generation Dirigenten aufzuspüren, die sich als Nachfolger von Altmeistern aufbauen lassen, wenn diese früher oder später einmal die Bühne verlassen haben werden.

Der Russe Tugan Sokhiev, der sich unter anderem als Chefdirigent des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin (2012-2016) einen Namen machte, bis zum Ukraine-Krieg 2022 das Moskauer Bolschoi leitete, ist einer, der berechtigte Hoffnungen schürt.

Antonin Dvořák: Konzert für Violine und Orchester a-moll op. 53

Sergej Prokofjew: Romeo und Julia, Ballett op. 64, Sätze aus der Suite Nr. 1 und 2

Hilary Hahn, Violine
Wiener Philharmoniker
Leitung: Tugan Sokhiev

Philharmonie Berlin, 9. September 2026

von Kirsten Liese

„Hilary Hahn, Violine, Wiener Philharmoniker, Tugan Sokhiev
Philharmonie Berlin, 9. September 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 24: Chopin – Nocturne in Es Op. 9 Nr. 2 (1832)

 

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung und der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Ahja Chopin. Einer der verklärten Könige in der Kunst des Klavierspiels. Seine Musik ist bekannt für das hohe Niveau, das sie Pianisten abverlangen soll. Wie kein anderer Komponist setzt sie einen besonders weichen Ansatz und Feingefühl voraus – nicht zuletzt deshalb stellt sie bis heute eine große Herausforderung dar. Man könnte meinen, diese Art „Kunstmusik“ gehöre nur in den edlen Konzertsaal einem fein-erlauchten Publikum präsentiert. Und doch ist sein bekanntestes Stück ausgerechnet eines, das nicht nur den Anspruch seiner anderen Kompositionen vermissen lässt, sondern ausgerechnet auch noch für einen zugesprochenen, elitär/ausgrenzenden Charakter bekannt ist. Aber der Reihe nach…

„Daniels Anti-Klassiker 24: Chopin – Nocturne in Es Op. 9 Nr. 2 (1832)
klassik-begeistert.live, 9. September 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 17: John Cage – 4’33’’ (1952)

 

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Daniels Anti-Klassiker 17: John Cage – 4’33’’ (1952)
klassik-begeistert.live, 3. September 2026“
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Petrenko begeistert mit einer fulminanten Saisoneröffnung

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker © Monika Rittershaus

Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.

Edward Elgar
Enigma Variationen op. 36

Peter Tschaikowsky
Symphonie Nr.4 f-Moll op.36

Kirill Petrenko, musikalische Leitung
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 21. August 2026

von Peter Sommeregger

„Saisoneröffnung Kirill Petrenko, Tschaikowski und Elgar
Philharmonie Berlin, 21. August 2026“
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Orgel und Trompete überraschen in der pommerschen Provinz

Alexander Pfeifer und Frank Zimpel – Photo Andreas Ströbl

Wer ahnt das schon? Da verschlägt es einen berufsbedingt in eine Gemeinde in Vorpommern mit gut 2.000 Einwohnern, und dann erlebt man plötzlich zwei hochkarätige Musiker, die in einer Dorfkirche Musik von Charpentier bis Gershwin zum Besten geben – in ausgezeichneter Qualität! 

Duo Presto Leipzig

Werke vom Barock bis in die Moderne

Alexander Pfeifer, Trompete
Frank Zimpel, Orgel

Ev. Kirche Ducherow (Ldkr. Vorpommern-Greifswald), 9. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Alexander Pfeifer, Trompete, Frank Zimpel, Orgel
Ev. Kirche Ducherow, 9. August 2026“
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Max Bruch war keineswegs nur ein One-Hit-Wonder

Ein wahrer Hörgenuss, was eigentlich für die gesamte Edition gilt, die einmal mehr zeigt, wie sehr der Komponist Bruch heute notorisch unterschätzt wird. Noch gäbe es viele weitere, fast vergessene seiner Werke neu zu entdecken.

Max Bruch Edition

5 CD Hänssler Classic HC25058

von Peter Sommeregger

Den Komponisten Max Bruch kann man eindeutig dem Stil der Spätromantik zuordnen – als er 1920 starb, war sein Werk bedauerlicherweise schon etwas aus der Zeit gefallen.

„Max Bruch Edition 5 CD’s
klassik-begeistert.live, 30. Juli 2026“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 12. JULI 2026

Herbert Blomstedt © Stephan Rabold

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 12. JULI 2026

Herbert Blomstedt: Der Jahrhundertdirigent
Seine Bewegungen sind klein geworden, seine Ausstrahlung nicht. Herbert Blomstedt wird 99 Jahre alt und zeigt bis heute, dass große Dirigate vor allem aus Zuhören, Vertrauen und Klarheit entstehen.
BR-Klassik.de

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