Blick vom Loggione; Foto Patrik Klein
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2026
Mailand
Klein beleuchtet kurz 77: Ein Italiener bringt deutsche Romantik ins Teatro alla Scala
Brahms und Schumann erklingen in den himmlischen Sphären der Mailänder Scala. Mit dem jungen weltweit gefragten und mehrfach ausgezeichneten italienischen Dirigenten Daniele Rustioni gelingt dem Chor und Orchester des Teatro alla Scala eine bemerkenswerte Melange aus Tradition und Harmonie.
Von Patrik Klein
klassik-begeistert.live
Salzburg
Peter de Caluwe: „Ich kenne keine Tabus“
Ein Leben ohne Oper wäre für ihn nicht einfach, sagt Peter de Caluwe, designierter Intendant der Salzburger Festspiele. Im Gespräch gibt er erste Einblicke in seine Pläne, den Umgang mit Stars und wie er Neues an der Salzach schaffen will. „Wenn ich früher darüber nachgedacht habe, war das Höchste für mich immer Salzburg. Es fühlt sich wie eine Fügung, eine Bestimmung an. So gesehen würde ich sagen: Ja, aber was heißt am Ziel? Es gibt viel zu tun. Man kann nicht Vollkommenheit erreichen, sie aber anstreben. Wir können in einem kontinuierlichen Prozess als Teil einer Kette dazu beitragen, dabei das Ziel im Auge behalten und so Projekte zur Realisierung begleiten.“
news.at
New York
Berliner Regisseurin feiert Premiere an New Yorker Met
Die Metropolitan Oper in New York, kurz Met, zählt zu den besten Häusern der Welt. Die Saisoneröffnung ist jedes Jahr ein gesellschaftliches Großereignis mit Starbesetzung. Diesmal stand auch eine Deutsche im Mittelpunkt. Die Berliner Regisseurin Louisa Proske bekam für ihre Inszenierung der Oper „Macbeth“ von Giuseppe Verdi Applaus, Jubel und „Bravo“-Rufe im voll besetzten Opernhaus in Manhattan. Erst im Oktober 2025 hatte Met-Chef Peter Gelb die Berlinerin für die Inszenierung angefragt, nachdem ein anderer Regisseur abgesagt hatte. Die Vorbereitung für eine Inszenierung an dem Haus kann sonst auch einmal Jahre dauern. „Mein Leben hat sich über Nacht verändert“, sagte Lousa Proske der „New York Times“.
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Wien
Staatsoper: Eine „Winterreise“ im Schauerklang (Bezahlartikel)
Florian Boesch als Einspringer für den erkrankten Günther Groissböck: Das bescherte dem Publikum einen starken Schubert-Abend.
DiePresse.com
Martha Argerich und Co: Übungen für 40 Finger im Wiener Konzerthaus
Martha Argerich, Lilya Zilberstein und die Gerzenberg-Brüder brillierten achthändig. Mit Virtuosität wurde gute Laune verbreitet. Dass Klavierspielen Teamarbeit ist, lässt sich unter normalen Umständen zwar nicht behaupten. Am Dienstag ergab es ausnahmsweise Sinn. Wie schon vor zwei Jahren bündelten die Tasten-Legende Martha Argerich, ihre Vertraute Lilya Zilberstein und deren virtuosen Söhne Anton und Daniel Arkadij Gerzenberg im Wiener Konzerthaus ihre Kräfte und wärmten sich erst einmal an Bedřich Smetanas Sonatensatz für acht Hände auf: ein rasantes Bravourstück mit rollenden Arpeggios.
DerStandard.at
Graz
Oper Graz verliert Ballettdirektor Elwert
Elwert geht: „Erfolg wird nicht wertgeschätzt“
Völlig überraschend war Ulrich Lenz im Sommer nicht (wie erwartet) als Intendant der Oper Graz verlängert worden. Nun zieht auch sein Ballettchef Dirk Elwert die Konsequenzen. Er wird Graz am Ende der Saison 2027/28 verlassen. Im Interview mit der „Krone“ erklärt er den Schritt und spricht über seine Enttäuschung. Es ist ja eigentlich nicht überraschend, dass ein Intendantenwechsel auch einen Wechsel in den anderen Leitungsfunktionen bedeutet. Und nachdem Ulrich Lenz nicht verlängert wurde, war eigentlich auch klar, dass meine Zeit hier abläuft – jedoch früher als ich es mir erhofft hatte.
krone.at
Salzburg
Ein Wunsch des neuen Festspielintendanten wäre schon erfüllt (Bezahlartikel)
Eine Oper über Stefan Zweig gibt es bereits! Sie stammt von einem Österreicher und wäre wirklich eine lohnende Aufgabe für Salzburg.
DiePresse.com
Berlin
Apokalypse im Hangar
Komische Oper Berlin: Lear Reimanns Shakespeare-Oper ist ein Jahrhundertwerk.
orpheus-magazin.de
Köln
Kurz vor der Eröffnung: Gravierende Technikprobleme an Kölner Oper
Die gerade erst eröffneten Kölner Bühnen haben technische Probleme. Die sollen jetzt schnell behoben werden. Am Donnerstag wird die Eröffnung der Kölner Bühnen mit einem Festakt gefeiert. Am Freitag findet die Premiere im Schauspielhaus statt. In dem Stück „In bester Lage“ geht es um fehlgelaufene Sanierungen. Am Sonntag gibt es dann im Opernhaus die Premiere des „Rosenkavalier“ mit der Musik von Richard Strauss.
wdr.de
Chemnitz
270 Meter Projektionsfläche
Das Musical „Titanic“ von Peter Stone und Maury Yeston beeindruckt am Theater Chemnitz mit spektakulären Bildern in der Inszenierung von Till Nau. Besonders die Ensembleszenen stechen emotional und gesanglich hervor.
DieDeutscheBuehne.de
Nürnberg
Maddalena Casulana: Pionierin der Renaissancezeit wiederentdeckt
Maddalena Casulana war die erste Frau, die ihre eigene Musik veröffentlicht hat. Nach einem sensationellen Notenfund wird die Musik dieser Komponistin aus der späten Renaissancezeit nun wiederaufgeführt. Am 5. November gibt es in der Reihe „Musica Antiqua“ des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg mit BR-KLASSIK ein Konzert zu Ehren der Komponistin. Es steht unter dem Thema „Meisterin der Madrigale“.
BR-Klassik.de
Zürich
Eine Zauberflöte mit viel „Geflatter“
Bei Mozarts „Zauberflöte“ am Opernhaus Zürich wird nicht nur Stimmakrobatik verlangt, auch echte Artisten sind zu bestaunen. Dafür fehlte es der Aufführung an Tiefe.
krone.at
Es war einmal ein Prinz … Märchenhafte Zauberflöte in Zürich
Es war einmal ein Prinz, der verirrte sich in das Reich einer mächtigen Königin. Deren Tochter wird, so erzählt sie ihm, von einem Bösewicht gefangen gehalten. Der Prinz, der ein Bildnis der Schönen zu Gesicht bekommt, verliebt ich sogleich in sie und verspricht, sie dem Bösewicht zu entreißen und der Mutter zurückzubringen. Als Begleiter gibt die Königin dem Prinzen ihren Vogelfänger und eine Flöte mit, die ihn vor Gefahren aller Art beschützen sollen. So beginnt, man errät es sogleich, der erste Akt von Mozarts Zauberflöte. Alle kennen das Stück, es ist die am häufigsten gespielte Oper des Repertoires. Für einen ambitionierten Regisseur bedeutet dies eine echte Herausforderung, gilt es doch, dem Werk womöglich eine Deutung zu verpassen, die bisher noch nicht realisiert worden ist
bachtrack.com/de
Amsterdam/Concertgebouw
Amsterdam feiert Barenboim, Schubert und Schumann
Auch im Concertgebouw in Amsterdam feierte das Publikum diese musikalische Sensationsleistung des West-Eastern Divan Orchestras unter Daniel Barenboim bereits nach der ersten Hälfte mit stehenden Ovationen. Die Musiker schmückten vor allem die zwei Symphonien von Schubert und Schumann mit ihrer einzigartigen künstlerischen Handschrift, das war weit mehr als eine Ehrenrunde des Jahrhundertkünstlers!
Von Johannes Karl Fischer
klassik-begeistert.live
Interview
Schatzsucherin der Oper: Ermonela Jahos Passion gegen das Vergessen
Als Botschafterin von Opera Rara holt Ermonela Jaho vergessene Werke aus dem Dunkel. Ein Projekt ist Puccinis «Sorgenkind»: Vor drei Jahren sang die Sopranistin «La rondine» zur umjubelten Schweizer Erstaufführung am Opernhaus Zürich. Ab Donnerstag steht die Erfolgsproduktion in fast identischer Besetzung wieder auf der Bühne, bevor sie ans Teatro Real nach Madrid wandert. Ende Oktober erscheint zudem die erste Einspielung der düsteren Finalfassung von 1921 unter Carlo Rizzi.
plattformj.ch
Genf
Wenig Zauber auf der Insel
Ursprünglich hatte Frank Martin seine 1956 an der Wiener Staatsoper uraufgeführte Oper unter dem Titel „Der Sturm“ auf Deutsch komponiert.
orpheus-magazin.de
Singender Affe: Der Opernsänger des Waldes
Der Indri von Madagaskar gilt als einzige Lemurenart, die singen kann. Dabei nutzt der Affe eine Technik, die auch menschliche Sopranistinnen einsetzen. Klagend und betörend trägt er seine Arie vor. Kilometerweit hörbar erschallt der seltsame Morgengesang, der entfernt an Buckelwale erinnert. Wir befinden uns jedoch nicht in den Weiten des Ozeans, sondern im tropischen Regenwald im Nordosten von Madagaskar. Wer hier so lautstark sein Revier markiert, hört auf den wissenschaftlichen Namen Indri indri – eine Lemurenart mit großen buschigen Ohren und dichtem schwarz-weiß-grau gemustertem Fell. Oft singen Männchen und Weibchen der monogamen Affen im Duett. Sie stärken damit ihre Bindung untereinander und signalisieren benachbarten Artgenossen, sich möglichst fernzuhalten.
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Frankfurt/Alte Oper
Alexander Soddy lüftet den Londoner Nebel in der Alten Oper
Ein gehöriges Maß an britischem Selbstbewusstsein gehört schon dazu, um dem Frankfurter Publikum beim Saisonauftakt der Museumskonzerte gleich zwei Komponisten von der eigenen Insel auf die Pulte zu legen. Alexander Soddy hat dieses Selbstbewusstsein. Mehr noch: Er besitzt die Gabe, den Großen Saal der Alten Oper nicht in ein staubiges Musentempel-Archiv zu verwandeln, sondern in eine Werkstatt für historische Gerechtigkeit.
Von Dirk Schauß
klassik-begeistert.live
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Komische Oper Berlin 2026-27 Review: Lear
Barrie Kosky Strips Reimann’s Masterpiece to Its Brutal Essentials in Tempelhof’s Hangar 4
operawire.com
Deutsche Oper Berlin 2026-27 Review: Mittwoch aus Licht
Stockhausen Takes to the Skies in Susanne Kennedy’s Bewildering Cosmic Ritual
operawire.com
An unforgettable evening as Stockhausen’s Mittwoch reaches the Deutsche Oper Berlin
seenandheard-international.com
Musikfest Berlin 2026 Review: Porgy and Bess
operawire.com
Hamburg
Rock-solid repertory performance of Lucia di Lammermoor in Hamburg
seenandheard-international.com
Zürich
Die Zauberflöte at Zurich Opera creates magic for the entire family
seenandheard-international.com
Paris
Paris Opera Play Announces 2026-27 Streaming Slate Featuring Anna Netrebko, Nicole Car, Sondra Radvanovsky & Ludovic Tézier
operawire.com
Cardiff
Castle/Stravinsky: Oedipus Rex at Welsh National Opera | Live Review
opera-now.com
Gothic and Greek: Welsh National Opera’s double bill opens in Cardiff
bachtrack.com/de
Boston
Minkowski opens a new Boston Baroque era with a fresh and delightful “Seasons”
bostonclassicalreview.com
San Francisco
SF Symphony Season Opener Had Plenty of Thrills, but Too Little Dep
sfcv.org
Sprechtheater
Berlin/Charlottenburg
130 Jahre Theater des Westens! Ein Fan schwelgt zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem
2026 feiert eines der traditionsreichsten und schönsten Theater Deutschlands seinen 130. Geburtstag – unter dem Motto: “Die Bretter, die Berlin bedeuten.” Der Hundertdreißigste ist kein runder, aber ein bemerkenswerter Geburtstag für ein Theater. Ein Fan schwelgt zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem.
Von Ralf Krüger
klassik-begeistert.live
Schauspieler Simon Morzé: Aufpassen, „dass die Kultur nicht zertrampelt wird“
Simon Morzé, für die KURIER ROMY in der Kategorie Beliebtester Schauspieler TV/Streaming nominiert, über Durststrecken, Künstliche Intelligenz und warum ihm sein Beruf manchmal auf den Allerwertesten geht.
Kurier.at
Rock/Pop
Österreich
Cosmó: „Glaube nicht, dass ich noch einmal zum ESC will!“
Im Mai ließ uns Cosmó beim Song Contest mittanzen. Jetzt startet er wieder durch. Mit der neuen CD „Lieber träum ich weiter“, der großen Österreich-Tour und dem großen oe24-Interview
oe24.at
Medien
ORF
Kurz nach Trennung: ORF-Star Reuter hat neuen Partner
Nach der Trennung von Vladi Pavlic hat ORF-Star Martina Reuter bereits einen neuen Partner, der ihr jeden Abend zur Seite steht. „Ich bin ja jetzt single und mir fehlen schon immer wieder so Umarmungen und Zweisamkeit“, gibt die 46-Jährige offen zu. Bis der richtige Mann auftaucht, hat sie allerdings einen ungewöhnlichen Ersatz gefunden.
heute.at
Politik
„Schlecht für Österreich“. Nach Israel-Eklat – jetzt hagelt es Kritik an VdB
Die Kritik an Bundespräsident Van der Bellen wegen seiner Israel-Aussagen wird immer lauter. Auch Stimmen aus Österreich meldeten sich nun zu Wort. Aktuell gibt es einiges an Wirbel um Äußerungen, die Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei einer Pressekonferenz am Rande der UNO-Generaldebatte in New York getätigt hatte. Das Staatsoberhaupt warf Israel „Verletzungen des Völkerrechts“ und „Kriegsverbrechen“ im Gazastreifen und im Westjordanland vor.
heute.at
Van der Bellens „Kriegsverbrechen“-Vorwurf: Tabubruch oder die neue Linie?
Bundespräsident Van der Bellen wirft Israel „Kriegsverbrechen“ vor. Die kritischen Worte kommen überraschend. Österreichs Solidarität mit Israel gilt als historische Pflicht. Doch die ist längst nicht mehr bedingungslos.
Kurier.at
Wien
Regierung gespalten. Wiener NEOS sind gegen neue Steuern
Nach dem Ende des „Kultur-Euros“ steht eine neue Haushaltsabgabe im Raum, die den Kunstbetrieb finanzieren soll. Doch die Debatte darüber entzweit die Stadtregierung. So oder so – auf die Wiener kommen neue Belastungen zu. Wie berichtet, ist der Vorhang für den „Kultur-Euro“ gefallen, der mit seinem Namen sowieso ein Etikettenschwindel gewesen wäre. Denn geplant war nicht nur bloß ein Euro auf jedes Ticket – von der Oper über den Zirkus bis zum Kino –, sondern ein saftiger Aufschlag von 12,5 Prozent. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) stieg bei der Gebühr auf die Bremse, kündigte aber eine Alternative an. krone.at
Österreich
Historiker Lothar Höbelt: „Kickl ist kein besonderer Teamspieler“
Der FPÖ-nahe Historiker über die „Primadonna“ Haider, was ihn an Kickl stört und warum „Remigration“ ein Prozess sei, der ständig stattfinde.
Kurier.at
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Unter’m Strich
Wien
Drama nach Einsturz: Hausbewohnerin (85) tot aus Trümmern geborgen
Wie Feuerwehr und Polizei gegenüber der „Krone“ bestätigen, wurde die 85-Jährige gegen Mitternacht unter den Trümmern gefunden. Sie konnte allerdings nur noch tot geborgen werden. Wie berichtet, kam es am späten Sonntagabend in der Färbergasse in der Inneren Stadt zu dem verheerenden Deckeneinsturz. Drei Personen konnten geborgen werden, eine 57-jährige Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. Ein 60 Jahre alter Bewohner und eine 88-Jährige kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Tote war emeritierte Universitätsprofessorin, die 85 Jahre alt wurde, galt als Pionierin auf dem Gebiet der Regelungstechnik und -mathematik und war auch international anerkannt.
krone.at
Österreich
Bitteres Prozess-Ende für Benko: 30 Monate Haft
Milliardenpleitier und Signa-Gründer René Benko muss sich am Dienstag erneut wegen des Verdachts der betrügerischen Krida vor einem Schöffengericht in Innsbruck verantworten. Der Grund: Der Oberste Gerichtshof (OGH) hatte Anfang Juli einen Teilfreispruch aufgehoben und zur Neuverhandlung an das Landesgericht zurückverwiesen. Am Ende setzte es für Benko – unter Einbeziehung des rechtskräftigen Urteils vom Oktober 2025 – insgesamt 30 Monate Haft.
krone.at
Österreich
Bundesregierung beschließt jetzt Zeitumstellung
Nicht nur Wirtschaft & Energie: Minister Hattmannsdorfer muss sogar die Uhrzeit regeln, bringt Verordnung zur Sommerzeit bis 2031 in den Ministerrat. Es lebe die Bürokratie! Sogar für die jährliche Umstellung von Winter- auf Sommerzeit und umgekehrt braucht es eine eigene Verordnung. Damit Österreich auch in den kommenden Jahren pünktlich die Uhren vor- und zurückdreht, tritt jetzt die Regierung auf den Plan. Neben Budget, neuen Gesetzen und Vorhaben läuft auch die Zeitumstellung über den Ministerratstisch.
heute.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
New York/Metropolitan Opera: Schlussbeifall nach Saisoneröffnung mit „Macbeth“
New York
Berliner Regisseurin feiert Premiere an New Yorker Met
Die Metropolitan Oper in New York, kurz Met, zählt zu den besten Häusern der Welt. Die Saisoneröffnung ist jedes Jahr ein gesellschaftliches Großereignis mit Starbesetzung. Diesmal stand auch eine Deutsche im Mittelpunkt. Die Berliner Regisseurin Louisa Proske bekam für ihre Inszenierung der Oper „Macbeth“ von Giuseppe Verdi Applaus, Jubel und „Bravo“-Rufe im voll besetzten Opernhaus in Manhattan. Erst im Oktober 2025 hatte Met-Chef Peter Gelb die Berlinerin für die Inszenierung angefragt, nachdem ein anderer Regisseur abgesagt hatte. Die Vorbereitung für eine Inszenierung an dem Haus kann sonst auch einmal Jahre dauern. „Mein Leben hat sich über Nacht verändert“, sagte Lousa Proske der „New York Times“.
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Bayerische Staatsoper: Umbesetzungen bei LUCREZIA BORGIA am 18., 21., 24. und 27. Oktober 2026
Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
LUCREZIA BORGIA
In den Vorstellungen von Lucrezia Borgia am 18., 21., 24. und 27. Oktober 2026 übernimmt Paolo Arrivabeni das Dirigat, Michael Borth singt die Partie des Gubetta anstelle von Daniel Vening und Liam Bonthrone singt die Partie des Rustighello anstelle von Granit Musliu.

Paolo Arrivabeni
Paolo Arrivabeni studierte am Boito-Konservatorium in Parma/Italien Komposition bei Camillo Togni und Dirigieren bei Daniele Gatti. Bisherige Engagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser in Leipzig, Dresden, Berlin, Zürich, Wien, Venedig, Neapel, Paris, New York und Tokio sowie zum Wexford Festival. Sein Repertoire umfasst v.a. Werke italienischer Komponisten des 19. Jahrhunderts, allen voran Rossini, Donizetti und Verdi, daneben aber etwa auch Saverio Mercadante, Darius Milhaud, Richard Wagner, Richard Strauss und Modest Mussorgski. Von 2008 bis 2017 war er Musikdirektor der Opéra Royal de Wallonie.
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Wiener Konzerthaus: Künstlereingang – gegendert

Foto: Krammer
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„Opernfreunde“-Preisträgerin Tara Cassan trat im Musikverein Graz auf

Foto: Musikverein Graz / Nemeth
Die französische Sopranistin Tara Cassan brillierte am 22. September 2026 im Rahmen des jährlichen „Herbstkonzerts für Graz“ des Kammerorchesters Con Fuoco mit Arien von Mozart, Donizetti, Strauß und Lehár. Das Festkonzert stand unter der Leitung des an der MDW ausgebildeten, jungen kolumbianischen Dirigenten Daniel Rueda Blanco. Tara Cassan erhielt im Rahmen des heurigen Hedda Urbani Gesangswettbewerbes der Freunde der Wiener Staatsoper von Jury-Mitglied und Musikvereins-Intendant Michael Nemeth als Spezialpreis eine Auftrittsmöglichkeit mit Orchester verliehen. Tara Cassan bedankte sich für die Möglichkeit und erntete für ihre Darbietungen großen Beifall der Grazer Musikfreunde. Wir wünschen der jungen Künstlerin alles Gute!

Foto: Musikverein Graz / Nemeth
HELSINKI / FINNISH NATIONAL OPERA: THE (R)EVOLUTION OF STEVE JOBS von Marc Campbell (Libretto) und Mason Bates (Musik) am 18.9. 2026 (Premiere)

© Ilkka Saastomoinen
„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kömmt aber darauf an, sie zu verändern.“ sagte Karl Marx.
Viele Menschen haben das seither versucht, meistens zum Schlechten und zum Allerschlechtesten. Der Einzige, der unsere Welt und unser Leben bis heute zum Positiven verändert hat, war Steve Jobs.
An der Finnischen Nationaloper hatte nun eine Oper über diesen früh verstorbenen, so einflussreichen Technik-Visionär Premiere: The (R)evolution of Steve Jobs von Marc Campbell (Libretto) und Mason Bates (Musik). Kevin Newsburys Produktion stammt aus Santa Fé und war dort so sehr erfolgreich, dass sie danach auch noch in mehreren amerikanischen Städten gezeigt worden ist.
Campbell und Bates begehen nicht den Fehler, ein vertontes Bio-Pic abzuliefern. Sie konzentrieren sich vielmehr auf den Konflikt zwischen seinem Genie (Apple I, Ipod, Iphone etc.) und seinem Charakter (Verleugnung seiner Tochter, schlechte Behandlung seiner Mitarbeiter, Bruch mit seinem Freund Wozniak etc.). Erzählt wird das alles nicht chronologisch, sondern quasi in Rückblicken auf sein Leben nach dem Erhalt der tödlichen Bauchspeicheldrüsenkrebs-Diagnose. „Geführt“ wird er dabei vom „Geist“ eines Zenmönchs (Jobs war in seiner Jugend tatsächlich Mitglied einer Zen-Buddhismus-Gemeinschaft). Anhand des persönlichen Schicksals von Steve Jobs wirft die Oper aber darüber hinaus gehende, allgemeingültigere Fragen auf: über den Preis, den der flammende Ehrgeiz, die Leidenschaft für den Beruf, das kompromisslose Streben nach absoluter Perfektion am persönlichen Glück und an der Gesundheit eines Menschen einfordern.
Das Libretto von Marc Campbell ist nicht anders als genial zu nennen: es ist lakonisch, prägnant und witzig. Bates’ Musik wiederum (in der amerikanischen Tradition von Copland, Gershwin, Bernstein und Steve Reich) folgt dem Geist und dem Credo von Steve Jobs, indem sie zwar hochkomplex, aber kundenfreundlich ist.
Das Ensemble ist ganz wunderbar: dem auf der Bühne eigentlich dauerpräsenten John Moore als Steve Jobs gelingt es, für diesen nicht gerade extrovertierten und eigentlich unsympathischen Nerd doch unser Interesse und Mitgefühl für sein Innenleben zu erwecken.
Sarah Zieba ist Jobs zweite Frau, die es mit ihrer Weiblichkeit, Zärtlichkeit, aber auch Härte schafft, aus dem bösen Buben Steve mit der Zeit einen zumindest angenehmeren Zeitgenossen zu machen. Der exzellent besetzte Miko Puhjonem hat als Steve Wozniak eine große Szene, in der er seinem Jugendfreund ordentlich Kontra gibt und gehörig die Leviten liest. Und Wu Wei als Kobun Chino Otagawa ist ein Guru, dem man in seiner Weisheit und Wärme, aber auch mit seinem Humor nur allzugern sofort folgen würde.
Michael Christie leitet Chor und Orchester der Finnischen Oper souverän, und sie folgen ihm in diesem doch ungewohnten Reportoire mit großer Überzeugung und Einsatzfreude.
The (R)evolution of Steve Jobs – vielleicht die beste zeitgenössische Oper der letzten 10 Jahre.
Wenn die Wiener Festwochen noch ein wenig an Kunst interessiert wären, müssten sie dieses Meisterwerk nächstes Jahr nach Wien einladen. Und es wäre hier garantiert ein ebenso bejubelter großer Erfolg wie in Helsinki.
Robert Quitta, Helsinki
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Germinal Hilbert, Thomas Voigt: „Mein Leben mit den Stars der Oper. Von großen Stimmen und magischen Momenten“

Germinal Hilbert liefert mit seinem Buch „Mein Leben mit den Stars der Oper“ einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Oper. Er ist seit über 50 Jahren internationaler Agent für die großen Sängerinnen und Sänger der Oper, die er weltweit mit seinen Agenturen in Paris und München betreut. In seinem Buch erzählt Hilbert zusammen mit Thomas Voigt über seinen Beruf, über die Licht- und Schattenseiten des Sängerlebens und die Veränderungen der Opernwelt. Das Buch liefert tiefe Einblicke hinter die Kulissen und ist eine musikalische Lebensgeschichte voller magischer Momente mit Stars auf den Bühnen der Welt wie Birgit Nilsson, Leonie Rysanek, Edda Moser und Edita Gruberova. Zudem geht es immer wieder auch um die oft diskutierte Frage: Steht das Werk oder die Inszenierung im Mittelpunkt? Oder hat die Regie zu viel Einfluss?
Das Buch erscheint am 5. Oktober und könnte doch vielleicht spannend sein!
Über die Autoren:
Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium Bayreuth studierte Germinal Hilbert Jura in Würzburg und München und schloss mit einer Promotion in deutsch-französischem Vergleichsrecht ab. An der Universität Grenoble legte er zusätzlich das Simultandolmetscher-Examen ab. Daraufhin absolvierte Hilbert ein Diplom an dem Insead Business Institut Fountainebleau und wirkte zudem bei verschiedenen Musik-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen des ehemaligen französischen Staatssenders ORTF mit. Dazu gründete er Agenturen in Paris und München.
Thomas Voigt ist Autor, Journalist, Filmemacher und Sänger-Coach; seine Arbeiten umfassen unter anderem Interview-Biografien mit Martha Mödl, Inge Borkh, Edda Moser und Jonas Kaufmann, TV-Porträts von Elisabeth Schwarzkopf, Lisa Della Casa, Birgit Nilsson, Fritz Wunderlich, Jonas Kaufmann und Robert Stolz sowie das auf CD veröffentlichte WDR-Hörspiel »Prima la donna«.
Aus dem Buch:
»Mailand im Frühjahr 1972. In der Lobby des Hotel Continental warte ich auf Birgit Nilsson. Sie singt an der Mailänder Scala die Elektra, und ich möchte sie für eine Tristan-Produktion beim Festival in Orange gewinnen. Der Fahrstuhl öffnet sich, sie kommt heraus. Als sie mich sieht, mustert sie mich von oben bis unten und sagt: ›Sie junger Mann‹ – ich war damals 28 –›Sie möchten für mich einen Vertrag aushandeln?‹ (…)«
Germinal Hilbert, Thomas Voigt: „Mein Leben mit den Stars der Oper. Von großen Stimmen und magischen Momenten“, 256 Seiten mit zahlreichen Fotos, Westend Verlag, 5.10.2026
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DIE MET IM KINO

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