Esa-Pekka Salonen © Patrick Swirc
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2026
Wien/Musikverein
Esa-Pekka Salonen führt durch sein Land und durch sein Leben
Anlässlich ihres ersten Abonnementkonzertes eröffneten die Wiener Philharmoniker die Saison 2026/2027 mit einem hervorragenden, fast außergewöhnlichen Konzert. Da befanden sich nicht nur Klassiker wie Debussys „La Mer“ und die fünfte von Jean Sibelius, sondern auch die vierte Symphonie des äußerst selten gespielten Komponisten Witold Lutosławski – ein Komponist, der lange Zeit Salonen musikalisch begleitete.
Von Herbert Hiess
klassik-begeistert.live
Graz/Opernhaus
„Fausts Verdammnis“ als gigantischer Bildersturm
Mehr Spektakel geht nicht! Mit einer bombastischen Inszenierung von Hector Berlioz’ „La Damnation de Faust“ startet die Oper Graz in die neue Saison. Die Musik gerät da mitunter zwar in den Hintergrund, das Erlebnis ist dennoch gigantisch. Am Ende wird das Orchester den Weg in den Orchestergraben noch finden – wenn auch nur als Kopie. Doch Regisseur Lorenzo Fiorini hat die Grazer Philharmoniker in seiner raumgreifenden Inszenierung von „La Damnation de Faust“ quasi auf die Hinterbühne verdammt. Dort leisten sie unter Johannes Braun zwar wirklich hochwertige Arbeit, bringen Berlioz’ rauschhaften Mix aus Oper, Oratorium und Sinfonie zum Glänzen. Doch das Spektakel, dass sich vor ihnen abspielt, macht den Genuss dieser Arbeit mitunter nicht ganz einfach.
krone.at
In der Oper Graz wird „Fausts Verdammnis“ zum Spektakel (Bezahlartikel)
Hector Berlioz’ dramatische Szenen über die Figur Faust verwandeln sich in der Grazer Oper zu einem Spektakel aus Zeichen und Bedeutungen.
KleineZeitung.at
Höllenspektakel in Grazer Oper bei „La Damnation de Faust“
Mit „La Damnation de Faust“ von Hector Berlioz ist der Grazer Oper am Samstag ein effektvoller Saisonauftakt gelungen. Die Geschichte von Faust wird von Regisseur Lorenzo Fioroni als Abfolge von eindrucksvollen Bildern und wildbewegten Szenen erzählt, wobei die Grenzen zum Zuschauerraum oft verschwimmen. Die farbenreiche Klangwelt dieser Oper wurde von den drei Hauptfiguren stimmlich gekonnt umgesetzt, besonders begeisterte der nuancenreiche und präzise singende Chor.
SalzburgerNachrichten.at
Graz
„Fausts Verdammnis“ als gigantischer Bildersturm
Mehr Spektakel geht nicht! Mit einer bombastischen Inszenierung von Hector Berlioz’ „La Damnation de Faust“ startet die Oper Graz in die neue Saison. Die Musik gerät da mitunter zwar in den Hintergrund, das Erlebnis ist dennoch gigantisch.
krone.at
Wien/Konzerthaus
Piotr Beczała im Konzerthaus: Wagnerträume wichen der Pucciniwonne (Bezahlartikel)
Der polnische Tenor überzeugte bei seinem Arienabend mit dem RSO Wien im italienischen wie deutschen Repertoire.
DiePresse.com
Piotr Beczała, mit betörenden Höhen und weichem Schmelz (Bezahlartikel)
Der Tenor gab im Wiener Konzerthaus einen umjubelten Arienabend mit Wagner, Puccini und Giordano.
Kurier.at
Wien/Volksoper
So., 27. September 2026 (19:00): WIEN (Volksoper): Giacomo Puccini, Die Bohème / La Bohème
Nach dem besinnlich-stillen Mozart-Requiem am Vormittag wurden abends in der Volksoper andere Saiten aufgezogen: Es stand die Wiederaufnahme der „Bohème“ am Programm, was (vor allem dank der großartigen Inszenierung) grundsätzlich Anlass zur Freude gibt – allerdings dann nicht, wenn (so wie heute) viel zu laut gespielt wird. Ich musste oft an „Das unheilbare Gebrechen unserer Opern ist der betäubende Lärm des Orchesters. Sein Brüllen und Toben verschlingt die Stimmen. Die Sänger werden gezwungen zu schreien.“ aus „Capriccio“ denken, denn genauso war es heute. Was Alexander Joel dazu gebracht hat, so laut hineinzudreschen, weiß der Himmel, und gut bekommen hat das der Aufführung nicht. Ansonsten war das Dirigat ja völlig in Ordnung (es war auch keineswegs zu schnell, was ja oft bei hoher Lautstärke passieren kann), aber gegenüber diesen pastosen Orchesterwogen hatten die Sänger eigentlich nur zwei Möglichkeiten: schreien oder untergehen.
forumconbrio.com
Fachmagazin: Opern-Uraufführung des Jahres aus Bayern
Bei einer Umfrage unter internationalen Kritikern punktet die Bayerische Staatsoper in München gleich mehrfach. Auch der Regisseur der Oper wird vom Magazin „Opernwelt“ ausgezeichnet. Die Opern-Uraufführung des Jahres kommt laut einer Kritikerumfrage von der Bayerischen Staatsoper aus München. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ unter 40 internationalen Kritikerinnen und Kritikern. Die neu komponierte Oper „Of One Blood“ wurde sowohl als Uraufführung des Jahres als auch für das Bühnenbild (Etienne Pluss) geehrt.
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Interview
Magdalena Hinterdobler„Für meine Stimme ist Strauss einfach fantastisch“
Für die Sopranistin gibt es neben ihrem Auftritt im renovierten Kölner Opernhaus ein weiteres Debüt: Sie wird erstmals die Marschallin im „Rosenkavalier“ interpretieren.
koelnerstadtanzeiger.de
Buch
Wie sehen die Bayreuther Festspiele hinter den Kulissen aus?
Das Buchcover stellt die Schlussszene des ersten Aktes von „Tannhäuser“ aus dem Jahr 2019 unter der Regie von Tobias Kratzer dar. Venus (wahrscheinlich Helena Zhidkova) und ihre Avantgarde-Künstlergruppe, zu der Manni Laudenbach und Le Gateau Chocolat gehören, treffen am Festspielhaus ein und überlegen, wie sie hineinkommen können. Sobald ihnen das gelingt, „führen“ Manni und Le Gateau die Zuschauer in der Videoprojektion hinter die Kulissen des Theaters. Genau das ist das Buch von Stephan Mösch – es zeigt die Geschichte der Bayreuther Festspiele „vom Hinterzimmer aus“, Vorbereitungen von Inszenierungen, die Auswahl der Dirigenten und Sänger, die ruhmreichen, aber auch schwierigen Momente (nicht nur während der Zeit des Nationalsozialismus), die treffenden und die unglücklichen Entscheidungen, die Streitigkeiten und Kompromisse, die Trennungen und die Rückkehr.
Von Jolanta Łada-Zielke
klassik-begeistert.live
Nürnberger Symphoniker haben eine neue Intendantin
Sie soll Ruhe und vor allem Teamgeist bei den Nürnberger Symphonikern reinbringen: Madeleine Landlinger. Die Österreicherin ist die neue Intendantin des Symphonieorchesters. Um ihren Vorgänger läuft derweil noch ein Rechtsstreit.
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Wien/Musikverein
Musikverein: Wenn sich die Philharmoniker bei Lutosławski freispielen (Bezahlartikel)
Esa-Pekka Salonen am Pult der Wiener Philharmoniker: Der Freitag versprach viel für die kommenden Konzerte mit Debussys „La mer“, Sibelius’ Fünfter und der Vierten von Witold Lutosławski.
Von Walter Weidringer
DiePresse.com
CD-Besprechung
Daniel Harding erweist sich als Feinmechaniker des Klanges
Der Komponist Gustav Mahler entstammte einer jüdischen Familie, und wurde in diesem Glauben erzogen. Später entschloss er sich zum Übertritt in die katholische Kirche, was ihm z.T. böswillig als Opportunismus ausgelegt wurde, wollte er doch Direktor der Wiener Hofoper werden. Aus Selbstzeugnissen, vor allem aber aus einem Teil seiner Kompositionen lässt sich eine tiefe Frömmigkeit ablesen, die ihn als authentisch katholisch erscheinen lässt.
Von Peter Sommeregger
klassik-begeistert.live
Wien/Raimundtheater
„Die Schöne und das Biest“: Broadway-Charme und viel Kitsch im Raimund Theater (Bezahlartikel)
Im Raimund Theater läuft ab jetzt Disneys »Die Schöne und das Biest« in einer Version, die im Guten wie im Schlechten stark an das Zeichentrick-Original erinnert.
DiePresse.com
Musical „Die Schöne und das Biest“: Triumph der Unvermittelbaren (Bezahlartikel)
Der Urahn des „Romantasy“-Trends, „Die Schöne und das Biest“, ist wieder als Musical in Wien zu sehen. So war die Premiere.
Kurier.at
Linz
Brucknerfest: Hanni Liang: Sie lernte für das Konzert Pfeifen
Ein Sesselkreis im Konzerthaus? Ja, das gibt es, denn beim Auftritt der Pianistin Hanni Liang im Linzer Brucknerhaus ging es nicht nur um Musik, sondern auch um Action. So erlebt man den mittleren Saal des Brucknerhauses selten. Das Publikum sitzt im Sesselkreis um den Flügel. Die Künstlerin Hanni Liang hockt auf Papierbahnen: Sie bemalt, sie beschreibt sie mit Tusche. Darin findet der Performanceabend „Aus der Tiefe“ seine Einstimmung, so bereitet die Künstlerin sich und ihr Publikum auf das Konzert vor, ein Hauptstück wird von zwei kleinen Klavierstücken Bruckners umrahmt.
krone.at
Berlin
Afro-futuristisches
SUNVILLE in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. Bühnenbildnerin Sonja Füsti und Kostümdesignerin Lauren Steel verzauberten die Tischlerei in der Deutschen Oper Berlin, samt all ihrer performenden Protagonistinnen und Protagonisten, in eine kunterbunte Unterwasserwelt, deren animatives Verwandlungszentrum aus aberhunderten kleinen schwarzen Bällen bestand, in deren schwarzwässrige Materie hinein oder aus ihr heraus das großartigste Leben & Sterben, was man so in dieser Art und Weise nie zuvor zu sehen wähnte, erfolgte; das war toll anzuschauen und ermüdete (rein optisch) nicht.
kultura-extra.de
Berlin/Deutsche Oper
„Sunville“: Fabelwesen im Plastikmeer suchen eine bessere Welt (Bezahlartikel)
Berlin. Die Deutsche Oper zeigt grenzüberschreitendes Musiktheater von Sofia Jernberg und Fiston Mwanza Mujila in der Tischlerei.
BerlinerMorgenpost.de
„Sunville“ an der Deutschen Oper: Die absurde Erotik des lüsternen Einhorns (Bezahlartikel)
Das afrofuturistische Musiktheater „Sunville“ geht der Frage nach, wie sich neue gesellschaftliche Ordnungen denken lassen. Manche der Antworten fallen aber zu plakativ aus.
Tagesspiegel.de
Berlin/Staatsoper
Staatsoper eröffnet mit Spontinis vergessener „La Vestale“ und geht ins Flop-Risiko (Bezahlartikel)
Die Staatsoper zeigt Spontinis „La Vestale“ inszeniert von Lydia Steier. Sonya Yoncheva singt die Julia, Carlo Rizzi dirigiert die Staatskapelle. Die Kritik
berliner-zeitung.de
Premiere an der Staatsoper: „La Vestale“: Liebe in der Despoten-Hölle
Triumph für Sopran-Diva Sonya Yoncheva (44)! An der Staatsoper feierte Gaspare Spontinis „La Vestale“ Premiere. Obwohl ein Schlüsselstück der Musikgeschichte, wird es selten gespielt, vielleicht, weil die Hauptrolle der Julia teuflisch schwer zu singen ist. Allein ihre große Arie im zweiten Akt dauert über zehn Minuten. Yoncheva bringt sie souverän und mit viel Gefühl über die Rampe. Respekt.
bz-berlin.de
Interview
„La Vestale“ an der Staatsoper: Sonya Yoncheva, die unbeugsame Diva
Mehr Diva geht nicht! Sopran-Star Sonya Yoncheva (44) erscheint zum Interview in einem flirrenden blauen Abendkleid mit Federn und Pailletten – und strahlt mit ihnen um die Wette. Wenn sie am Samstag in der Premiere an der Staatsoper die Titelpartie in Gaspare Spontinis „La Vestale“ singt, wird ihr Outfit ganz anders aussehen. Sie wird über und über mit Wunden übersät sein!
bz-berlin.de
Stockhausens Oper MITTWOCH in Berlin: Neue Musik zugänglich gemacht
Karlheinz Stockhausens Oper MITTWOCH aus LICHT (1995-97) erlebte am 19. September ihre dt. Uraufführung an der Deutschen Oper in Berlin. Regie führte Susanne Kennedy, die musikalische Leitung hatte Maxime Pascal. Die Kritiken des Folgetages sind, wie meist bei Stockhausen, stereotyp in der Wortwahl („gigantoman“) und arbeiten sich vorwiegend und dabei negativ an der Inszenierung („Ethnokitsch“) und dem Textbuch („esoterisch“) ab.
tabularasamagazin.de
Mit Helm in die Oper
Die Komische Oper Berlin wird saniert, der Spielbetrieb läuft in einem Ausweichquartier. Doch mit Bauhelm darf man zum Musikhören auch weiter ins Stammhaus.
taz.de
München
Kritik Akademiekonzert des Bayerischen Staatsorchesters: Eine Königin des Klaviers
Mit 77 Jahren feiert Mitsuko Uchida ihr Debüt mit dem Bayerischen Staatsorchester. Im ersten Akademiekonzert der Spielzeit am Samstag demonstrieren die Pianistin und Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski die Macht der leisen Töne.
BR-Klassik.de
Regensburg
Kritik „Król Roger“ in Regensburg: Die Macht verdrängter Gefühle
Der ideale König soll so gerecht und vernünftig regieren, wie es eben möglich ist. Gefühle haben da eigentlich keinen Platz, weshalb sie oft ausgeblendet und unterdrückt werden – und nach Ansicht des polnischen Komponisten Karol Szymanowski gerade deshalb Ordnung und Stabilität gefährden. Am Theater Regensburg wird daraus eine sehr aktuelle, fesselnde Parabel.
BR-Klassik.de
Lübeck
Mozarts Idomeneo eröffnet Lübecker Spielzeit
Lübeck – Innenstadt: Das Musiktheater am Theater Lübeck eröffnet die Spielzeit 2026/27 mit Mozarts Oper »Idomeneo«. Premiere der Inszenierung von Philipp Himmelmann mit Tenor Michael Schade in der Titelpartie ist am 2. Oktober um 19.30 Uhr im Großen Haus.
hl-live.de
Bochum
Nostalgischer Kneipenabend
Ruhrtriennale in Koproduktion mit dem Schauspiel Essen: Die Uraufführung von „Stahlgipfel“ von Frieda Lange, Joosten Ellée, Emil Borgeest und Cora Durmann ist ein postdokumentarisches Musiktheater über die Abwicklung der Kohleindustrie im Pott und soziale Verwerfungen
DieDeutscheBuehne.de
Feuilleton
Spektakuläre Opernhäuser zwischen Koloratursopran und Milliardengrab
Spektakuläre Opernhäuser erleben weltweit eine Renaissance. Doch in vielen Städten sprengen die astronomischen Kosten von Neubau und Sanierung die klammen Kulturbudgets
DerStandard.at
Neuss/Globe Theatre
„Die ganze Welt ist Bühne“
Auf den Spuren Shakespeares begeben sich Matthias Brandt und drei weitere Stars ihres jeweiligen Fachs in Neuss auf eine musikalisch-literarische Reise. Sonette und Monologe von William Shakespeare sowie Werke von Henry Purcell, John Dowland, J.S. Bach, Antonio Vivaldi, Robert Johnson und Imogen Holst (u.a.); Improvisationen, Instrumentalmusik, Lautenlieder.
Von Brian Cooper
klassik-begeistert.live
Links zu englischsprachigen Artikeln
Barcelona
Shirin Neshat on her Iran war-inspired Aida: ‘You watch your family suffer from a distance, just like she does’ (Subscription required)
The artist is bringing her brooding anti-war production of Verdi to Barcelona’s Liceu, with Russian soprano Anna Netrebko in the title role
ft.com
New York
Tenor sub brings a welcome Puccini reunion in Met’s opening-cast “Bohème”
newyorkclassicalreview.com
Dudamel leads the Philharmonic in a Mahler Fifth of depth and complex beauty
newyorkclassicalreview.com
Review: With Dudamel and the Philharmonic, Joy Is in the Work (Subscription required)
Gustavo Dudamel, settling in at the New York Philharmonic, led a world premiere by Tania León and Mahler’s Fifth Symphony.
nytimes.com
Boston
Opera Review: Boston Lyric Opera’s “William Tell” Takes Aim at Revolution—and Hits Its Mark
artsfuse.org
Chicago
Haymarket’s inspired cast and crew serve up a stunning “Orfeo”
chicagoclassicalreview.com
When symphonies collide: Mäkelä returns to CSO with sterling Sibelius and discordant Shostakovich
chicagoclassicalreview.com
Cleveland
Cleveland Orchestra Musicians Go on Strike
operawire.com
San Francisco
Hilary Hahn brings elegance to vivid Mendelssohn in the San Francisco Symphony gala
seenandheard-international.com
Feature
Interview: Ying Fang: Folk song, landscape and Songs of the Auvergne
Ying Fang returns to Sydney to perform Canteloube’s evocative songs with the Sydney Symphony Orchestra.
limelight-arts.com.au
Ballet / Dance
London
English National Ballet’s triple bill of dance at Sadler’s Wells is ‘rhythm itself’
seenandheard-international.com
Rock/Pop/Schlager
Gaukler mit Widersprüchen. Der in Wien geborene Sänger Freddy Quinn wird 95 Jahre alt
Freddy Quinn bezeichnete sich selbst als „Gaukler“ und stellte sich damit in die Tradition umherziehender Unterhaltungskünstler. Sagt niemals „Schlagerstar“ zu ihm
DerStandard.at
Sprechtheater
Köln
Schauspiel Köln eröffnet. Untermaschinerie funktioniert, Stück leider nicht
Zu Anfang gleich mal ein Riesenspoiler. Man könnte sagen: im buchstäblichen Sinn, denn er betrifft etwas Großes und Massives, das sich als überraschend verderbliche Ware erweist. Sie sind jedenfalls gewarnt. Der schönste, erfüllendste Moment von „In bester Lage“ – dem boulevardesken Stück, mit dem Intendant und Regisseur Kay Voges das neue alte Schauspielhaus am Offenbachplatz eröffnet – kommt ganz am Ende.
koelner.stadtanzeiger.de
Wien/Volkstheater
Jelinek-Marathon „Die Ankunft“: Trautes Heim, Unglück allein (Bezahlartikel)
Jan Philipp Gloger kompilierte im Volkstheater vier Texte, um die Geschichte des Nationalismus nachzuzeichnen. Das starke Ende ernüchtert
Kurier.at
Die Ankunft des Bösen: pure, funkelnde Jelinek
Viereinhalb dramatische Texte der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek werden am Wiener Volkstheater eins. „Die Ankunft“ glänzt trotz leichter Tendenz zu burleskem Ausufern.
krone.at
Wirtschaft
Österreich
Nationalbank-Chef Kocher warnt vor einem Super-Gau
Gleich mehrere Herausforderungen treffen gerade gleichzeitig aufeinander, die Belastungen fürs Budget spitzen sich zu. Notenbank-Chef Martin Kocher fordert daher Reformen jetzt, die über eine Regierungsperiode hinaus geplant werden müssen, um den Wohlstand zu retten.
krone.at
Politik
Österreich
Drei rote Parteigranden stellen sich hinter Zeiler
Die Personaldebatte in der SPÖ nimmt Fahrt auf – nachdem Medienmanager Gerhard Zeiler in der „Krone“ angekündigt hat, Andreas Babler den Parteivorsitz streitig machen zu wollen, erhält er nun Unterstützung von gleich drei ehemaligen SPÖ-Landeshauptleuten. Besonders deutlich positioniert sich der frühere steirische Landeshauptmann Franz Voves. Voves bezeichnete Zeiler gegenüber der „Kleinen Zeitung“ als „eine große, seltene Chance – nicht nur für die SPÖ“. Er traue dem Medienmanager zu, „Menschen jeden Alters eine neue, mitreißende Erzählung für eine gute Zukunft im 21. Jahrhundert anzubieten“ und damit den „Angstmachern von extrem rechts und extrem links“ entgegenzutreten.
krone.at
Österreich
Hanke baut sein Ministerium um: Grün raus, Rot rein?
Gewessler-Sektionschefinnen dürften nicht verlängert werden. Strukturreform soll Effizienz steigern, Ausschreibung für alle Leitungsjobs
Kurier.at
Sport
Fußball/Deutschland
Misslungenes Heimdebüt. Klopp nach Blamage: „Darfst du nicht verlieren!“
„Das Spiel nicht zu gewinnen, damit hätte ich leben können, aber verlieren darfst du es nicht!“ Jürgen Klopp war nach der deutschen Nations-League-Blamage gegen Griechenland bedient.
krone.at
Österreich
Buwog-Mail-Affäre: Justizministerium regt Disziplinarverfahren gegen Grasser-Anwalt Böhmdorfer an
Das Justizministerium wendet sich an die Wiener Anwaltskammer. Diese möge die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Grasser-Anwalt Dieter Böhmdorfer prüfen. Seine Aussagen würden das „Vertrauen in den Rechtsstaat untergraben“.
DiePresse.com
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Unter’m Strich
Kasperl der Woche: Zur Sicherheit: Grinzing muss namenlos werden!
Muss man Grinzing wirklich nur davor schützen, dass ein kleines Stück Wiese dort nach dem verstorbenen Richard „Mörtel“ Lugner benannt wird? Eine Rathaus-Mehrheit aus SPÖ, Neos und Grünen sagt Ja. Wir haben aber einen politisch noch viel „korrekteren“ Vorschlag.
krone.at
Oberneukirchen/Mühlviertel
Reuiger Dieb brachte Bier-Beute wieder zurück. Sogar noch voll!
Also Durst hatte der Bierdieb nicht, soviel steht fest. Aber dafür ein schlechtes Gewissen. Warum sonst hätte er wohl drei gestohlene Fässer an einen Mühlviertler Fußballverein zurückgegeben. Still und heimlich, so wie er sie entwendet hatte. Und es fehlte kein Schluck!
krone.at
INFOS DES TAGES (MONTAG, 28. SEPTEMBER 2026)
INFOS DES TAGES (MONTAG, 28. SEPTEMBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Bolschoi feiert den 50er von Ildar Abdrazakov
Standing ovation for @ildarabdrazakov in honour of his 50th birthday 👏🏽👏🏽👏🏽 After Mefisto premiere in Bolshoi last night

Bilderserie Ildar Abdrazakov zum 50er (Bolschoi-Theater)

ZU INSTAGRAM mit vielen Fotos und Videos
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Heute in der Wiener Staatstoper – Staatsballett: Living Legacies. (Choreographien von George Balanchine, Christopher Wheeldon, Frederick Ashton)

Besetzung am 28. September 2026
Divertimento Nr. 15
Solistinnen
Meghan Lynch
Gaia Fredianelli
Laura Cislaghi
Byeol Kim
Sinthia Liz
Solisten
Arne Vandervelde
Benjamin Alexander
Victor Cagnin
Musikalische Leitung: David Coleman
Choreografie: George Balanchine
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Kostüme: Karinska
Einstudierung: Sandra Jennings
Rhapsody
Musikalische Leitung: David Coleman
Klavier: Yoko Kikuchi
Solopaar: Laura Fernandez Gromova: Kentaro Mitsumori
Choreografie & Bühne: Frederick Ashton
Musik: Sergei Rachmaninow
Kostüme rekonstruiert von: Natalia Stewart
Licht: Peter Teigen
Ende der Serie. Nächste Termine ab 22. Jänner 2027
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Fachmagazin: Opern-Uraufführung des Jahres aus Bayern
Bei einer Umfrage unter internationalen Kritikern punktet die Bayerische Staatsoper in München gleich mehrfach. Auch der Regisseur der Oper wird vom Magazin „Opernwelt“ ausgezeichnet. Die Opern-Uraufführung des Jahres kommt laut einer Kritikerumfrage von der Bayerischen Staatsoper aus München. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ unter 40 internationalen Kritikerinnen und Kritikern. Die neu komponierte Oper „Of One Blood“ wurde sowohl als Uraufführung des Jahres als auch für das Bühnenbild (Etienne Pluss) geehrt.
Das Musiktheater des australischen Komponisten Brett Dean handelt von der englischen Königin Elizabeth I. und ihrer schottischen Rivalin Mary Stuart. Im Mai feierte es seine Uraufführung.
Auch Regisseur ausgezeichnet – Kunstminister voll des Lobes
Zum Regisseur des Jahres wurde Claus Guth ernannt. Er überzeugte die Kritiker mit seinen „luziden Lesarten“ von Jean-Marie Leclairs „Scylla et Glaucus“ am Opernhaus Zürich und „Of One Blood“ an der Bayerischen Staatsoper.
Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) reagierte überschwänglich. „Mit „Of One Blood“ hat die Bayerische Staatsoper ein Werk auf die Bühne gebracht, das musikalisch, szenisch und visuell Maßstäbe setzt
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Interview
Magdalena Hinterdobler: „Für meine Stimme ist Strauss einfach fantastisch“

Magdalena Hinterdobler © Hinterdobler
Für die Sopranistin gibt es neben ihrem Auftritt im renovierten Kölner Opernhaus ein weiteres Debüt: Sie wird erstmals die Marschallin im „Rosenkavalier“ interpretieren.
koelnerstadtanzeiger.de
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Nürnberger Symphoniker haben eine neue Intendantin

Madeleine Landlinger © BR-Klassik Henry Lai
Sie soll Ruhe und vor allem Teamgeist bei den Nürnberger Symphonikern reinbringen: Madeleine Landlinger. Die Österreicherin ist die neue Intendantin des Symphonieorchesters. Um ihren Vorgänger läuft derweil noch ein Rechtsstreit.
Die Nürnberger Symphoniker haben eine neue Intendantin: Madeleine Landlinger. Die 50-jährige gebürtige Österreicherin wurde am Samstag der Öffentlichkeit vorgestellt. Ihr Vertrag beginnt am 1. November 2026 und läuft für fünf Jahre. Landlinger ist studierte Kulturmanagerin und außerdem ausgebildete Sängerin. Nach eigenen Angaben führt sie bereits seit mehr als 15 Jahren internationale Orchester, zuletzt in Antwerpen und davor unter anderem in Stuttgart, Heilbronn und Wien. „Meine Begeisterung für klassische Musik will nicht enden“, so Landlinger.
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Fotos aus der Musicalproduktion „Die Schöne und das Biest“ im Wiener Raimund-Theater

© Deen van Meer

© Deen van Meer

© Deen van Meer

© Deen van Meer